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Willkommen in der
Allgemeinen Sprachwissenschaft.

Nachruf zum Tod von Hansjakob Seiler

Hansjakob Seiler, der von 1959 bis 1986 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft am damaligen Institut für Sprachwissenschaft der Universität zu Köln war, ist am 13. August 2018 im hohen Alter von 97 Jahren verstorben. Er hat den guten Ruf der Kölner Linguistik begründet und das Institut profitiert bis heute von seinem weltweit großen Renommee. Unter anderem leitete er ab 1972 das interdisziplinäre Forschungsprojekt «Sprachliche Universalienforschung und Typologie unter besonderer Berücksichtigung funktionaler Aspekte (UNITYP)». Er war auch ein Pionier der Sprachbeschreibung und -dokumentation in Europa und hat namentlich die vom Aussterben bedrohte Indianersprache Cahuilla in Südkalifornien erforscht und deren Grammatik, Lexik und Mythologie dokumentiert.


Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.


Nachruf
Nachruf der Linguistic Society of America

Aktuelles

  • Vertretungsstelle am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft Zürich

    Spend spring in Zurich? Short notice, short term teaching opportunity at the Department of Comparative Linguistics in Zurich! We invite applications for a one-semester teaching replacement. Duties include teaching three BA introduction courses (syntax, morphology, typology, each 2h/week) from Feb 18 to June 1, 2019. Candidates are required to have done fieldwork and to demonstrate excellence in post-doctoral research and teaching. Payment is comparable to assistant professor level. Teaching is in English or German.

     

    Submit your application with a short motivation letter and your CV by December 5 to mathias.jenny(at)uzh.ch (who may also be contacted for questions). Notifications expected before December 20.

  • Drei Promotionsstellen im Emmy Noether-Projekt von Dr. Uta Reinöhl zu besetzen!

    Im Projekt "Non-hierarchicality in grammar. Construction formation without word class distinction across categories and languages" (Emmy Noether-Gruppe, DFG), das an der Universität Mainz angesiedelt sein wird, sind drei Promotionsstellen zu besetzen. Diese widmen sich jeweils der Erforschung einer tibeto-burmanischen, einer australischen (Pama-Nyungan) bzw. einer austronesischen Sprache. Bewerbungsschluss: 10. Dezember 2018.

     

    Ausschreibung PhD Austronesian

    Ausschreibung PhD Tibeto-Burman

    Ausschreibung PhD Warlpiri

  • Vielfaltslinguistik 2019

    Ab sofort ist die Anmeldung zur dritten Konferenz zur Vielfaltslinguistik bei uns in Köln möglich!
    Alle wichtigen Informationen findet Ihr hier.
  • Uta Reinöhl ins Emmy Noether-Programm aufgenommen

    Das Emmy Noether-Programm der DFG gibt herausragend qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit, eine eigene Nachwuchsgruppe zu leiten und sich damit für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Wir gratulieren Uta Reinöhl herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Leider bedeutet das für uns, dass sie uns im kommenden Jahr Richtung Mainz verlassen wird, da mit dieser Auszeichnung ein Wechsel der Hochschule erforderlich ist.
  • Luh Anik Mayani zur Präsidentin der Indonesischen Gesellschaft für Sprachwissenschaft gewählt

    Anik, die bei uns im WS 2013/14 ihr Promotionsstudium mit "A Grammar of Tajo" erfolgreich abgeschlossen hat, wurde auf der letzten Tagung der Masyarakat Linguistik Indonesia (Indonesische Gesellschaft für Sprachwissenschaft) in Manokwari (Papua) zur neuen Präsidentin gewählt. Wir gratulieren herzlich!
  • Fakultätspreis für Masterarbeit

    Melanie Schippling wird für ihre herausragende Masterarbeit "Three-participant events in Romani" mit einem Fakultätspreis ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich!
  • Wir sprechen langsamer, wenn wir ein Nomen gebrauchen, und schneller bei Verben

    Frank Seifart und Jan Strunk zeigen in ihrer Publikation "Nouns slow down speech across structurally and culturally diverse languages", dass Nomen in der Sprachverarbeitung und -erzeugung mehr Zeit und kognitive Leistung in Anspruch nehmen als etwa Verben. Dies zeigt sich durch kurze Pausen oder Hesitationspartikeln wie "Ähm" vor Nomen.

    Artikel der Universität zu Köln
    Artikel in The New Yorker
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