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Simon Wehrle hält Vortrag “Autism and (what it can teach us about) prosody”

Am Mittwoch, den 12. September, hielt Simon Wehrle einen Vortrag mit dem Titel “Autism and (what it can teach us about) prosody” als Teil der Speech Prosody Lecture Series. Simon präsentierte neue Analysen von Interaktionen zwischen (deutschsprachigen) autistischen Erwachsenen um zu zeigen, was typische Eigenschaften der Prosodie und Konversation bei Autismus sind. Außerdem diskutierte er, was diese Ergebnisse und die verwendeten Methoden über (die Erforschung von) Prosodie aussagen können.

Eine Aufnahme des Vortrags ist auf YouTube verfügbar: www.youtube.com/live/vAMy_Y4Fh0Q

Maria Lialiou hält Gastvortrag beim thematischen Workshop “Greek Prosody” an der Cambridge University

Maria Lialiou hielt am 24.9. zusammen mit Argyro Katsika einen Gastvortrag beim Workshop “Greek Prosody” (organisiert von Amalia Arvaniti), der als Teil der 17th International Conference on Greek Linguistics an der Cambridge University stattfand. In diesem Keynote-Vortrag sprachen Maria and Argyro über die Rolle von prosodischen Grenzen bei der Produktion und Wahrnehmung von Prominenz und diskutierten Daten aus dem Griechischen und aus sprachübergreifenden Vergleichen.

Förderung des Projekts „Basal-Ganglia-Cortex Interaction in Motor Speech‟ durch das UoC Forum

Ein neues Projekt zur Untersuchung der funktionalen Interaktionen zwischen Basalganglien und dem Cortex bei der Produktion von gesprochener Sprache von Menschen mit der Parkinson-Krankheit startet ab November. Es wird von einem interdisziplinären Team bestehend aus Michael Barbe (Neurologie), Doris Mücke (Phonologie) und Petra Schumacher (experimentelle Linguistik) geleitet, und wurde als innovatives Kooperationsprojekt für die Förderungsrunde 2025 durch das UoC Forum ausgewählt.

Das Projekt untersucht die Interaktion von Basalganglien und Kortex sowie deren Modellierung, und kombiniert kortikale EEG-Aufnahmen mit gleichzeitigen Aufnahmen des lokalen Feldpotentials (LFP) der Basalganglien während der Sprachproduktion. Durch Fortschritte im Bereich der Implantierung von Sonden im Gehirn, die bestimmte Hirnregionen mit Strom behandeln (Tiefe Hirnstimulation) ist es nun möglich, LFPs direkt in Basalganglienstrukturen zu messen und diese Signale mit gleichzeitig aufgenommenen EEGs zu verbinden, während Patient:innen linguistisch-sprachlich getestet werden.

ViTraLiP (Virtual Transnational Linguistic Project): gemeinsamer Workshop Paris

ViTraLiP ist ein transnationales kooperatives Projekt zwischen der Universität zu Köln (Doris Mücke) und der Université Paris-Cité (Ioana Chitoran). Als Abschluss des virtuellen Seminars im Wintersemester 2024/2025 fand ein gemeinsamer Workshop der Pariser und Kölner Studierenden in Paris statt. Am 20. und 21. Februar konnten die Teilnehmenden Ergebnisse ihrer (teils kollaborativen) Projekte vorstellen sowie Vorträgen von Anisia Popescu (Université Paris-Saclay) und Sam Kirkham (Lancaster University, UK) zuhören. Wir freuen uns, dass das Projekt mit solch einem fantastischen Austauschaufenthalt beendet werden konnte! Mehr Informationen gibt es hier.

Kick-off: "Take a Breath: Validating EMA for speech breathing and its implementation in ADA"

Seid am 16. April dabei, wenn wir das vom DAAD geförderte Projekt „Take a Breath: Validating EMA for speech breathing and its implementation in ADA“ im Rahmen des Procope-Programms starten. Im Rahmen der Veranstaltung werden Anne Hermes und Tabea Thies einen Vortrag zum Thema „Untersuchung der Sprechatmung mit elektromagnetischer Artikulographie“ halten, gefolgt von einem Einführungsworkshop zum „Articulatory Data Analysis Tool“ für die Visualisierung, Annotation und Messung von akustischen und kinematischen Daten unter der Leitung von Philipp Buech.

Tabea Thies und Aviad Albert erhalten Offermann-Hergarten-Preis 2024

Die Offermann-Hergarten-Stiftung hat Tabea Thies, für ihre Arbeit “Tongue Body Kinematics in Parkinson’s Disease: Effects of Levodopa and Deep Brain Stimulation”, sowie Aviad Albert, für seine Arbeit “A Model of Sonority Based on Pitch Intelligiblity”, mit dem Offermann-Hergarten-Preis 2024 ausgezeichnet. Die Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, indem sie ihn für seine besonderen Leistungen mit einem Geldpreis auszeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

Justine Merz erhält Early Career Researcher-Preis von der Sign Language Linguistics Society

Justine Mertz hat ihre Arbeit über Gebärdensprachkinematik und prosodische Modulationen auf der TISLR15-Konferenz in Addis-Abeba, Äthiopien, vorgestellt. Die Kinematik wurde mit Hilfe der EMA-Maschinen durchgeführt, um die Bewegungen im dreidimensionalen Raum zu erfassen. Justine erhielt den Early Career Researcher (ECR) Award der Sign Language Linguistics Society (SLLS)! Die TISLR (Theoretical Issues in Sign Language Research) ist eine der wichtigsten Konferenzen im Bereich der Gebärdensprache.
Herzlichen Glückwunsch!

Simona Sbranna mit IPA Award für beste Doktorarbeit ausgezeichnet

Simona Sbranna wurde mit dem IPA Thesis Award 2024 für die beste Doktorarbeit im Bereich Phonetik für ihre Arbeit zum Thema „Developing linguistic competence in second language learning: Fluency and prosody in Italian learners of German“ ausgezeichnet. Als Teil des Preises gewährt ihr die International Phonetic Association (IPA) eine kostenlose IPA-Mitgliedschaft für drei Jahre, eine Konferenzreisefinanzierung von bis zu 300 EUR und das Angebot, eine Publikation kostenlos im Journal of the International Phonetic Association (JIPA) zu veröffentlichen. Herzlichen Glückwunsch!