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2-Fach MA Linguistik & Phonetik (neue Studienordnung)

Wichtige Informationen

Allgemeines

Der 2-Fach-Master Linguistik und Phonetik in Köln wird gemeinsam getragen von den drei Abteilungen Allgemeine Sprachwissenschaft, Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft und Phonetik des Instituts für Linguistik. Er ist forschungsorientiert und kombiniert eine gründliche methodische Ausbildung mit folgenden Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • Allgemeine Sprachwissenschaft
  • Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft
  • Phonetik

Das Veranstaltungsangebot für diesen 2-Fach-Master und den 1-Fach-Master Linguistik hat größere Schnittmengen, setzt aber den Fokus auf die Spezialisierung in einem der genannten Bereiche.
Studierenden, die eine wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Karriere im Bereich der Linguistik einschlagen wollen, wird geraten, den 1-Fach-Master Linguistik zu besuchen, um das vielfältige Veranstaltungsangebot optimal nutzen zu können. Der vorliegende 2-Fach-Master richtet sich insbesondere an Studierende, die linguistische Studien mit vorrangig nichtlinguistischen Studien in einem zweiten Fach kombinieren möchten. Besonders geeignet sind Kombinationen mit Ethnologie, Musik-, Kunst- oder Medienwissenschaft, Philosophie, Informationsverarbeitung, den Altertumswissenschaften oder einer Einzelphilologie (Germanistik, Skandinavistik, usw.)

Die Ausbildung im 2-Fach-Master erlaubt es den Absolventen dieses Studiengangs, theoretische Kenntnisse sowie methodische und praktische Fähigkeiten aus diesen Teilbereichen der Linguistik produktiv in interdisziplinären und außeruniversitären Kontexten anzuwenden.

Der nichtakademische Arbeitsmarkt der sprachnahen Berufe (Verlagsarbeit, Journalismus, Informationstechnologie, Sprachdiagnostik und -therapie usw.) ist gekennzeichnet durch die gegenläufigen Anforderungen von Spezialisierung und Vielseitigkeit. Das Studienangebot erlaubt es, diesen gegenläufigen Erwartungen bis zu einem gewissen Grade gerecht zu werden, wobei für die meisten Bereiche zusätzlich zum Studium Praktika und zum Teil auch Zusatzausbildungen erforderlich sind.

Das Studium in allen Spezialisierungen sieht vor, dass die Studierenden schon frühzeitig in laufende Forschungsprojekte integriert werden und lernen, selbst solche Projekte zu konzipieren und durchzuführen.

Zulassungsvoraussetzungen

Zum Masterstudium im Fach Linguistik und Phonetik kann zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in Linguistik, Phonetik, einer einzelsprachlichen Philologie mit linguistischem Schwerpunkt (Abschlussarbeit mit linguistischem Thema) oder einem vergleichbaren linguistischen Fach erworben hat. Nach Einzelfallprüfung können auch Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen sowie Absolventinnen und Absolventen mit einem vergleichbaren Studienabschluss aus affinen Fächern (beispielsweise einzelsprachliche Philologie mit nicht-linguistischer Abschlussarbeit, Informationsverarbeitung, Kommunikationswissenschaft, Musikwissenschaft, Physik oder Psychologie) zugelassen werden, sofern im vorausgegangenen Studium wenigstens 40 einschlägige LP im Bereich der Linguistik oder Phonetik erworben wurden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Prüfungsausschuss; dabei können Auflagen gemacht werden.

Die Note der Abschlussarbeit (z.B. Bachelorarbeit) soll mindestens 2.3 betragen. Bei einem schlechteren Abschluss muss eine besondere Eignung für das Fach Linguistik und Phonetik erkennbar sein. Diese wird vom Prüfungsausschuss festgestellt.

Des Weiteren sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2-CEF gefordert. Wenn Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft als Spezialisierung gewählt wird, sind Lateinkenntnisse nachzuweisen im Umfang des Latinums und Grundkenntnisse des Altgriechischen in dem Umfang, wie sie im Schwerpunktmodul 5 des Bachelorstudiums Linguistik und Phonetik vermittelt werden.

Potentielle Auflagen müssen zwar bis zu keiner bestimmten Deadline erledigt sein, es wird aber dringlich geraten, diese am Anfang des Studiums zu erledigen, weil hier typischerweise Lücken in den Grundkenntnisse ausgeglichen werden sollen.

Studienaufbau

Folien zur MA-Beratung vom 13. Oktober 2016

Die Studierenden sind gehalten, bei der Bewerbung einen Vorschlag hinsichtlich der gewünschten Spezialisierung zu machen. Nach der Zulassung werden sie von der zuständigen Fachberaterin/dem zuständigen Fachberater durch das gesamte Studium begleitet und müssen alle Wahloptionen mit ihr/ihm absprechen. Ein Wechsel der gewünschten Spezialisierung und damit auch der Fachbetreuung ist möglich, wobei ein Wechsel nach dem ersten Studiensemester zu einer Verlängerung der Gesamtstudienzeit führt.

Es gibt zwei Studienprofile:

  • Studienprofil 1: Wenn die Masterarbeit in Linguistik geschrieben wird („großes Fach“), dann umfasst das Pflichtstudium:

    • das Aufbaumodul 1 Empirische Methoden
    • das Schwerpunktmodul SM1, für das als spezifisches Fachprofil (ASW, HVS oder Phonetik) zu wählen sind.
    • die Masterarbeit, die in einem Themenfeld des gewählten Fachprofils geschrieben wird.

    Darüber hinaus sind im Wahlpflichtbereich insgesamt zwei Module nach Wahl zu studieren, wobei eines davon ein Ergänzungsmodul sein muss.

  • Studienprofil 2: Wenn die Masterarbeit nicht in Linguistik geschrieben wird („kleines Fach“), umfasst das Pflichtstudium:

    • das Aufbaumodul 1 Empirische Methoden
    • das Schwerpunktmodul SM1, für das als spezifisches Fachprofil (ASW, HVS oder Phonetik) zu wählen sind.

    In Studienprofil 2 kommt als Wahlpflichtstudium ein weiteres Aufbaumodul (aus AM 3-6) hinzu.

Allen Studierenden wird nahegelegt, mindestens ein Semester im Ausland zu verbringen. Alle im Ausland erbrachten Leistungen werden großzügig anerkannt, typischerweise im Bereich der Aufbau- und Ergänzungsmodule. Für ein Auslandsstudium bieten sich insbesondere das 2. und 3. Semester an.

Insbesondere im Bereich der ASW ist während des Studiums fast ausschließlich Englische Literatur zu lesen.

Informationen zu Sommerschulen und Praktikumsplätzen im Rahmen von EM3a finden Sie hier.